ccda  Deutsch-Dominikanische
Industrie- und Handelskammer

Camara de Comercio, Industria
y Turismo Dominico Alemana
DEinternational 

Dienstleistung
Mitglieder
Antrag
Newsletter
Praktikanten
Daten
Messen
Wirtschaftsdaten
Über das Land
HOME
 

Praktikantenseite

Auf dieser Seite werden die Erlebnisberichte von Praktikanten veröffentlicht, um nachfolgenden Praktikanten oder Urlaubern die Möglichkeit zu bieten, sich auf den Aufenthalt in der Dominikanischen Republik vorzubereiten. Gerne werden Ihnen Ihre Fragen per Mail beantwortet.
Voraussetzung für ein Praktikum:
1) Immatrikulationsbescheinigung

2) Passbild
3) Bewerbungsschreiben
4) Curriculum Vitae, ausführlich
5) Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, zumindest als Nebenfach
6) Bestandenes Vordiplom oder Zwischenprüfung
7) Spanischzeugnis mit sehr guten oder zumindest guten Noten
8) Gute Englischkenntnisse
9) Computerkenntnisse  in Excel, Word, Outlook und Internet
10) Hilfreich: ein Empfehlungsschreiben von einem Professor/Dozenten oder früherem Arbeitgeber


Maite Blanco

Christoph Hille (Nov-Feb. 1998/1999)
Gittebritt Pintsch (Februar-Juni 1999)
Sabine Rapp (10. Januar 2000-31.03-2000)
Jasmine Begg (Februar-April 2001)
Jutta Cohausz (19. August – 18. November 2001)
Claudia Bergmann (01. November - 07. März 2003)
Praktikantenvereinbarung

Claudia Bergmann
| Das  Ankommen | Land und Leute | Die Arbeit in der Kammer | Nette Ecken |

Die Dominikanische Republik - ich glaube jeder hat da die Vorstellung: blauer Himmel, weiße Strände, endloses Meer - das Paradies einfach. Ja, und so ist es fast auch - ein Paradies mit kleinen "Macken".

Das Ankommen
Zuerst ist natürlich alles erst mal sehr aufregend. Eine große und, wie mir meine Vermieterin auch gleich mitteilte, gefährliche Stadt. Wie bewege ich mich - nicht nur mit den "Öffentlichen" (carros publicos), sondern auch wie verhalte ich mich, ohne gegen gewisse kulturelle Regeln zu verstoßen, wie kann ich mich verständigen (auch ich hatte das Problem sozusagen fast direkt aus Spanien zu kommen, und war nicht darauf vorbereitet, daß man statt eines rollenden RRRRR ein L sprechen kann ;-)), wie begegne ich den Menschen, der neuen Kultur - alles sehr spannende Fragen, die mich zusätzlich zu dem netten Winterklima sehr fasziniert haben. Hinzu kommt, daß die Domis generell sehr hilfsbereit sind. In einem Satz: der Anfang ist einfach klasse, macht tierischen Spaß.

Obstverkaeufer
Obstverkäufer in Santo Domingo
Land und Leute
Die Sonne scheint, es ist (fast) immer angenehm warm, alles erscheint sehr sorglos, sehr gelassen, das Leben scheint auch ohne strenge Regelungen zu funktionieren. Ich konnte mich sehr schnell an dieses stressfreie Leben gewöhnen, und habe es auch sehr genossen. So gefährlich wie manche Leute erzählten ist Santo Domingo nun auch wieder nicht. Ein paar Regeln muß man natürlich einhalten wie z.B. nachts (bei Dunkelheit) nicht mehr zu Fuß gehen, sondern ein Taxi rufen (nicht von der Straße - es könnte auch kein Taxi sein), Wertsachen nicht offen zur Schau stellen usw. Auch die Fahrt mit den "Öffentlichen" macht nach ein paar Tagen richtig Spaß, natürlich aber nur, da man weiß, daß man in ein paar Monaten wieder mit der guten alten U-Bahn fahren kann, mit viel, viel Platz für sich selbst und vor allem für die Beine. Die Domis sind alle sehr nett, sehr freundlich, manchmal aber auch zu freundlich, speziell wenn man als Frau alleine unterwegs ist. Hier heißt es dann sich abgrenzen lernen, was manchmal sehr nervig und anstrengend sein kann. Abstoßend habe ich die Armut und die Prostitution empfunden, die es hier leider in allen erdenklichen Varianten gibt. Schade auch, daß die Domis so wenig zu ihrer eigenen Kultur stehen, sondern generell alles, was aus den USA kommt, als erstrebenswert ansehen.

Family
Dominikanische Familie unterwegs

Die Arbeit in der Kammer
Thomas ist echt ein netter Chef und wir haben uns wunderbar verstanden. Wenn man ein bißchen Interesse an der Kammer, ihren Aufgaben, dem Land usw. hat, ist das der richtige Platz, um sein Praktikum zu absolvieren. Klar gibt es auch mal Zeiten, in denen es ein bißchen stressiger ist, aber alles in allem gibt es nur nette Erfahrungen. Schön auch, daß Thomas sehr großzügig ist, und mir die Möglichkeit gegeben hat, an den verschiedensten Veranstaltungen teilzunehmen. (und ich bin da als Praktikant sicherlich keine Ausnahme gewesen.) So z.B. bei der Messe "un dia con Europa", Weihnachtsfeier der Botschaft, einer Tagung über Entwicklungsarbeit des eed usw.

Thomas und ich
Thomas und ich

Man sollte sich allerdings bewußt sein, daß man als einziger Praktikant in der Kammer evtl. auch viel freie Zeit alleine verbringen kann.

Mir haben die Abende, an denen im Centro Dominico-Alemán (hier befindet sich die Kammer) Filme gezeigt wurden oder andere Veranstaltungen waren, immer sehr viel Spaß gemacht. Natürlich liegt das Durchschnittsalter bei solchen Gelegenheiten nicht unbedingt bei 25, aber wenn man das außer acht läßt, kann man hier sehr nette Abende erleben. Ansonsten bin ich eigentlich jedes Wochenende raus aus der Stadt, um ein bißchen den "Rest" der Insel zu erkunden. Hier ein paar Tips:

Nette Ecken
  • Cabarete: Ist am Anfang sehr zu empfehlen, da man hier eigentlich nix falsch machen kann. Viele junge Leute, die zumeist surfen und Parties feiern. Ganz nett, hat aber nicht ganz so viel mit dem Rest der Insel zu tun.
  • Sosua: Landschaftlich sehr nett. Nettes bergiges Hinterland.
  • Puerto Plata: Gute Eisdiele am Parque Central. Nachts ist es sehr schön am Malecón.
  • Luperon: Kleines Fischerdorf ohne Touristen. Wie mir schien sehr ursprünglich. Auf dem Weg nach Luperon gibt es leckeren Fisch am Straßenrand zu kaufen.
  • Samana: Las Terrenas hat mir soweit am besten gefallen. Alleine die Fahrt mit dem Bus ist super. (hinten auf ´nem Pick-up - macht super Laune) Es gibt diverse nette Strände hier. Der schönste ist wohl Playa Rincon in der Nähe von Las Galeras. Las Galeras selbst ist eher langweilig und teuer. Sehr schön auch die Wanderung zum Wasserfall. Und besonders zu empfehlen: Whale watching.
  • Bayahibe: Nettes beschauliches kleines Nest zum entspannen. Strand nicht so groß, aber alles sehr relaxed. (nur 2,5 Stunden mit dem Bus von Santo Domingo)
  • Barahona: Hat mir sehr gut gefallen, dauert nur ein bißchen bis man dort ist. Kaum Touristen, da die Küste keinen weißen Strand aufweist. Menschen sehr freundlich, und der Wochenmarkt ist echt spitze.
  • Lago Enriquillo: Wenn man die Zeit hat, unbedingt empfehlenswert. Und wenn man das Geld hat, unbedingt auf die Insel fahren.
  • Und das beste zum Schluß: Pico Duarte: Falls Du im Januar/Februar in der DomRep weilst, unbedingt Walter fragen, ob er wieder eine Tour auf den Pico macht. Das ist Karibik mal ganz anders und macht mächtig Spass.
Lagerfeuer
Lagerfeuer am Pico Duarte

 Mehr Fotos von der Dominikanischen Republik findest Du auch unter www.hotelviewarea.com



Zurück zum Seitenanfang
Zurück zur Hauptseite